Der Dokumentarfilm „Im Land dazwischen“ feiert seine Festivalpremiere am 22. März bei LICHTER. Die Dokumentation von Melanie Gärtner wurde von der Frankfurter Goldhamster Film co-produziert und mit Hilfe der Hessischen Filmförderung realisiert.

Der Film erzählt die Geschichte von Blade Cyrille (Kamerun), Sekou (Mali) und Babu (Indien). Auf ihrem Weg nach Europa finden sich die jungen Männer an einem Ort wieder, an dem sie weder vor können, noch zurück. In Ceuta, einer spanischen Exklave an der nordafrikanischen Küste, ist das Ziel so nah. Doch die Festung Europa macht die Schotten dicht. Ist der Weg ins erträumte Europa in Ceuta wirklich zu Ende? Der Film begleitet die jungen Männer in ihrem Alltag des endlos scheinenden Wartens und zeigt, wie sie versuchen mit der ungewissen Situation klar- und aus ihr herauszukommen.

Der Film war für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2012 nominiert.

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