„Ein Film-Essay, das es in sich hat – ein erschreckender Horrorfilm über unfassbare Abgründe des Lebens. Wenn es in diesem Kinojahr Pflichtfilme gibt, dann gehört diese radikale Meisterleistung absolut dazu.“ programmkino.de

Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten ehrbare Familienväter Tag für Tag, jahrelang, Frauen, Kinder und Babys? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl es ihnen freigestellt war? Der Film erzählt spannend und bewegend von den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa und der Suche nach den Ursachen des Bösen. Wir hören die Gedanken der Täter aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen, sehen in junge Gesichter, Projektionsflächen für Assoziationen und Erkenntnisse. Ergänzt mit historischen Aufnahmen, den Aussagen renommierter Forscher, wie Père Desbois, Christopher Browning oder Robert Jay Lifton, und den überraschenden Ergebnissen psychologischer Experimente führt der Film hin zu „dem radikal Bösen“, einer Blaupause des Genozid.

„Das radikal Böse“ (Deutschland / Österreich 2012/2013) stammt vom österreichischen Regisseur Stefan Ruzowitzky, der für seinen Spielfilm „Die Fälscher“ bereits einen Oscar® gewann. Produziert wurde der Film vom Darmstädter Wolfgang Richter und seiner Produktion docMovie zusammen mit Josef Aichholzer, von der Aichholzer Filmproduktion (Wien), die auch „Die Fälscher“ mitproduziert hatte. Die Produktionsleitung hatte der Frankfurter Kurt Otterbacher (Strandfilm) inne. Der Film wurde von HessenInvestFilm, dem Österreichischen Filminstitut, dem Deutschen Filmförderfond und dem ORF (Film/Fernseh-Abkommen) unterstützt und mit dem ZDF (Redaktion: Caroline von Senden, Katharina Dufner) koproduziert.
Gedreht wurde in der Ukraine und in einem ehemaligen Kasernengelände der US Armee in Hanau, in Frankfurt, Bremen, Paris und dem Osten der USA.

FBW-Prädikat: „besonders wertvoll

Das radikal Böse

 

 

 

 

www.dasradikalboese.wfilm.de

 

 

Print